2. Studiengruppe des erfolgreichen deutschen Masterstudiengangs „Kieferorthopädie und Alignertherapie“ im September gestartet

Räumlichkeiten für den Masterstudiengang

Am 11. Sep­tem­ber 2025 star­te­te die zwei­te Stu­di­en­grup­pe des berufs­be­glei­ten­den Mas­ter­stu­di­en­gangs Kie­fer­or­tho­pä­die und Ali­gner­the­ra­pie, den Exper­tin­nen und Exper­ten von der ibiz academy und der Hoch­schu­le Fresenius ent­wi­ckelt haben. Es ist der ein­zi­ge post­gra­dua­le Stu­di­en­gang mit die­ser Aus­rich­tung in Deutsch­land. Er steht Zahn­ärz­tin­nen und Zahn­ärz­ten offen, die ihr Wis­sen auf die­sen Gebie­ten ver­tie­fen und aka­de­misch-wis­sen­schaft­lich absi­chern möch­ten.

Schon seit eini­gen Jah­ren gibt es in Deutsch­land berufs­be­glei­ten­den Stu­di­en­gän­ge in der Zahn­me­di­zin, bei­spiels­wei­se in den Berei­chen Implan­to­lo­gie, Par­odon­to­lo­gie oder End­odon­tie. Im letz­ten Jahr kam nun ein neu­er berufs­be­glei­ten­der Mas­ter­stu­di­en­gang hin­zu. Im Mit­tel­punkt ste­hen die Kie­fer­or­tho­pä­die und Ali­gner­the­ra­pie. Die Hoch­schu­le Fresenius (HSF) hat die­sen M.Sc.-Studiengang in Koope­ra­ti­on mit der ibiz academy ent­wi­ckelt, einer neu­en Bil­dungs­ein­rich­tung in der Zahn­me­di­zin.

„Ein sol­cher Stu­di­en­gang wur­de bis dahin von kei­ner deut­schen Hoch­schu­le ange­bo­ten“, erklärt Dr. Banafs­heh Nai­ri­zi, M.Sc., die den Stu­di­en­gang und die ibiz academy initi­iert hat. Die Zahn­me­di­zin gehö­re jedoch, so die Zahn­ärz­tin wei­ter, zu jenen Fächern, die sich mit gro­ßer Geschwin­dig­keit ent­wi­ckeln – ange­trie­ben von neu­en Kon­zep­ten und tech­ni­schen Inno­va­tio­nen. Sol­che Ent­wick­lun­gen, etwa die Digi­ta­li­sie­rung, prä­gen ins­be­son­de­re auch die Kie­fer­or­tho­pä­die und die Ali­gner­the­ra­pie – davon waren und sind die Initia­to­ren des Stu­di­en­gangs über­zeugt.

Stu­di­en­gang schließt Lücke in der Wei­ter­bil­dung. Die rasan­ten Wei­ter­ent­wick­lun­gen in der KFO und Ali­gner­be­hand­lung tref­fen jedoch auf Defi­zi­te in der Fort- und Wei­ter­bil­dung. „Lei­der wer­den an den Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken die Aus­bil­dungs­stel­len für Fach­ärz­te immer wei­ter dezi­miert”, erklärt Prof. Dr. (mult.) Ralf Radlan­ski (Ber­lin). „Zuletzt sei dies durch die Ein­füh­rung der neu­en Appro­ba­ti­ons­ord­nung für Zahn­me­di­zin gesche­hen, bei deren Ein­füh­rung in der Kie­fer­or­tho­pä­die noch­mals Assis­ten­ten­stel­len redu­ziert wor­den sei­en. Dar­um ist die Kon­se­quenz für den Exper­ten nahe­lie­gend: „Wenn in ande­ren Wei­ter­bil­dungs­ein­rich­tun­gen die Qua­li­tät stimmt, dann kann die­se Lücke geschlos­sen wer­den.”

Renom­mier­te und erfah­re­ne Dozen­tin­nen und Dozen­ten ver­mit­teln im Stu­di­en­gang – neben dem erfor­der­li­chen Basis­wis­sen – aktu­el­les Know­how und prä­sen­tie­ren inno­va­ti­ve Kon­zep­te in der Kie­fer­or­tho­pä­die und Ali­gner­the­ra­pie. Der Schwer­punkt liegt dar­um auch auf den digi­ta­len Metho­den des Fachs. Die Stu­die­ren­den erwer­ben pro­fun­des Wis­sen, bei­spiels­wei­se auf den Gebie­ten digi­ta­le Bild­ge­bung, 3D-Druck oder der vir­tu­el­len Pla­nung von Ali­gner­the­ra­pien. Die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät spielt eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le. Die Kie­fer­or­tho­pä­die wird ver­knüpft mit rele­van­ten Aspek­ten der Pro­the­tik und Par­odon­to­lo­gie.

Der Stu­di­en­gang ver­bin­det Wis­sen­schaft mit einer soli­den Pra­xis­ori­en­tie­rung. In vier Semes­tern und 18 Modu­len bie­tet er eine viel­fäl­ti­ge und umfas­sen­de Wei­ter­bil­dung in Online­kur­sen sowie Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen auf dem Cam­pus Wies­ba­den der Hoch­schu­le. Das Stu­di­um endet mit dem natio­nal und inter­na­tio­nal aner­kann­ten aka­de­mi­schen Hoch­schul­grad „Mas­ter of Sci­ence“.

Cur­ri­cu­la im Bereich Kie­fer­or­tho­pä­die von Fach­ge­sell­schaf­ten sowie eine Wei­ter­bil­dung zum Fach­zahn­arzt Kie­fer­or­tho­pä­die kön­nen teil­wei­se oder in Gän­ze zeit­lich ange­rech­net wer­den, wenn die hoch­schul­kon­for­men Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Dar­über hin­aus kön­nen für die Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men des Stu­di­en­gangs Fort­bil­dungs­punk­te nach den Richt­li­ni­en von DGZMK und BZÄK erlangt wer­den.

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